Erfolgreicher Abschluss des Sonderschuljahres

Mit der Fachhochschule Rotterdam

Das akademische Jahr 2019/20 ist nun zu Ende gegangen und trotz der aussergewöhnlichen Umstände, unter denen Studenten, Dozenten und die Wirtschaft gearbeitet haben, kann NGTI auf eine äusserst gute Zusammenarbeit mit der Fachhochschule in Rotterdam zurückblicken. Wie schon im letzten Jahr haben wir wieder verschiedenen Absolventen Raum zur Verfügung gestellt. Und wir haben erfolgreich in Gruppen mit Studierenden gearbeitet.

Wir begannen das Jahr, indem wir eine Gruppe von Studenten des 1. Studienjahres empfingen, die erst einige Tage zuvor ihr Studium begonnen hatten. 30 enthusiastische Studenten machten unser Büro unsicher (etwas, das wir uns im Moment nicht vorstellen können und das auch online schwer zu simulieren ist) und bekamen zum ersten Mal einen Vorgeschmack auf das, was sie erwartet.

In der zweiten Jahreshälfte nahmen wir aktiv am Modul «Aufkommende Technologien» teil, in dem Gruppen von Studenten in 20 Wochen neue Technologien anwenden und uns innovative Apps präsentieren. NGTI war der Auftraggeber für 6 Gruppen, die sich mit der Frage beschäftigten, wie neue Technologien zu einem besseren Kundenerlebnis in den Swisscom-Filialen in der Schweiz beitragen können. Eye-Tracking, Bilderkennung, magnetische Positionierung, Bewegungs- und Gestenerkennung und Objektverfolgung sind nur Beispiele dafür, wie diese Gruppen zu überraschenden Ergebnissen gekommen sind. Das Amazon Go-Konzept ist nicht nur in Supermärkten anwendbar und daher weniger weit entfernt als wir denken.

Der erste Absolvent begann bei uns im November. Stephen Goedhart hat sich 20 Wochen lang dem Thema Web Assembly gewidmet. Dies hat zu einem Proof of Concept geführt, in dem er verschiedene Web Assembly Compiler verwendet, um eine sprachunabhängige Spielwiese für die Codierung aufzubauen. Zwischen den Unternehmen wandte er auch etwas maschinelles Lernen an, um die Erkennung von Programmiersprachen zu erleichtern.

Im Februar begann ein zweiter Absolvent, der uns zeigte, wie wir künstliche Intelligenz nicht nur in unseren Projekten anwenden können, sondern auch, wie wir sie selbst nutzen können. Jim Stam hat Machine Learning auf unsere eigenen Baupipelines angewandt, was uns in die Lage versetzt, vorherzusagen, welche Tests fehlschlagen werden und welche nicht. Faszinierende Technologie mit einer sehr überraschenden App.

Und in diesem Jahr haben wir zum ersten Mal mit dem Studiengang CMD, Communication and Multimedia Design zusammengearbeitet. Wir bauen nicht nur technisch komplexe Lösungen, sondern sie müssen auch schön und brauchbar sein. Die Beziehung zu diesem Zweig der Fachhochschule Rotterdam ist daher offensichtlich. Jamie Marcus schloss sein Studium bei uns ab und zeigte nach sehr gründlicher Recherche auf, wie eine App zur Förderung des Wissensaustauschs genutzt werden kann, um die Verbindungen zwischen Kollegen zu stärken. Jamie hat uns mit einem faszinierenden und vielversprechenden Prototyp überrascht.

Stephen, Jim und Jamie haben schliesslich alle mit einer aussergewöhnlich guten Note bestanden!

Und zu guter Letzt sollte nicht vergessen werden, dass wir uns auch in diesem Jahr wieder selbst unterrichtet haben. Im Oktober gaben die Kollegen Camiel und (jetzt Ex-Kollege, aber nicht weniger geschätzt!) Denis eine erfolgreiche Einführung in Scrum: Ein Nachmittag, an dem den Studenten die Grundlagen des agilen Arbeitens mit Legosteinen beigebracht wurden.

Trotz der Tatsache, dass viele dieser Aktivitäten in den letzten Monaten online in den Dachräumen, Küchen und sogar gelegentlich im Hinterhof stattfinden mussten, können wir auf gute Ergebnisse von glücklichen Schülern, Lehrern und Kollegen zurückblicken. Und wir blicken nicht nur zurück, sondern auch nach vorne. Ich bin der festen Überzeugung, dass Wirtschaft und Bildung nicht ohne einander existieren können. Deshalb werden wir auch im nächsten Jahr, 2020/21, wieder verschiedenste erzieherische, innovative, aber vor allem lustige Dinge gemeinsam tun!